Deleuze: Der Gesang des Werdens

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Ingo Zechner

München: Wilhelm Fink Verlag 2003, 222 Seiten

ISBN 3-7705-3915-X

EUR 27,90

„Es ist das Schreien, Stöhnen und Seufzen, das unartikulierte Brabbeln, von dem aus die Stimme zum Sprechen anhebt. Und es ist der Gesang, der es wieder dorthin zurückführt, um es umso mächtiger davon loszureißen: der Gesang der Musik, der Gesang der Dichtung und der kosmische Sprechgesang der Philosophie. Der Schrei des Seins ist nur der Grundton, der den Gesang des Werdens begleitet...“

Ausgangspunkt dieser Monographie über Gilles Deleuze ist die Frage nach dem Verhältnis von Ironie und Humor, denn bei Deleuze wird der Humor zu einer Methode des Denkens. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Beziehung des Denkens zu Malerei, Theater, Kino und Literatur sowie mit der Kunst der Herstellung von Begriffen und der Sprache der Philosophie. Im zweiten Kapitel wird der Begriff des reinen Ereignisses entwickelt, der im Zentrum des Denkens von Deleuze steht. Das dritte Kapitel handelt vom Körper und vom Eintreten von Ereignissen: vom Verhältnis von Virtualität und Aktualität, von Singularität und Individuation und von einer bestimmten Umkehrung des Platonismus, die Voraussetzung für eine deleuzianische Ideenlehre ist. Das Schlusskapitel versteht sich als Einführung in einen fröhlichen Atheismus und entwickelt Ansätze zu einer deleuzianischen Ethik.

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